Pentaquin geht neue Wege

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Hallo liebe Pentaquin-Freunde und Follower. Wie versprochen erhaltet ihr heute die zweite Ausgabe unseres Pentaquin-DevBlogs und des dazugehörigen Newsletters.

Nachdem wir euch in der letzten Ausgabe stolz von der vergangenen zweiten PentaCon, unserem Spieleentwickler-Treffen berichtet haben, gibt es diesen Monat Neuigkeiten der etwas anderen Art. Pentaquin plant nämlich einen Kurswechsel, der unser Projekt grundlegend verändern wird.

Das Pentaquin-Team plant einen Kurswechsel

Gründe für eine  Neuorientierung

Nachdem wir lange an unserem MMORPG-Konzept gearbeitet haben, ist uns in den letzten Wochen zunehmend bewusst geworden, wie schlecht die Zukunftsaussichten für unser Projekt sind. Ein gewichtiger Punkt ist der zeitlich bedingte Abgang zahlreicher Entwickler, insbesondere im für ein MMORPG unabdingbaren Backend-Programmierer-Team und der Grafikabteilung.

Schlechte finanzielle  Aussichten

Ein weitere Grund für den Kurswechsel, vor dem wir viel zu lange die Augen verschlossen haben: Das Fehlen von Geldgebern bzw. Kapital, das für die Finanzierung der teuren Server-Infrastruktur von Nöten gewesen wäre. Das gesamte Projekt inklusive Server-Infrastruktur, Hard- und Software wurde bislang gänzlich aus den persönlichen finanziellen Mitteln einiger unserer Mitglieder finanziert. Da unser Projekt keine eigenen Einnahmen abwirft, wäre es anhand dieses „Finanzierungmodells“ sehr schwierig bis unmöglich gewesen, die volle Server-Infrastruktur bei Release zu unterhalten. Da ein Massive Multiplayer Online Role Play Game (MMORPG) neben großer Man-Power leider aber eben auch immense Geldmittel für die genannten Server benötigt, standen die Sterne für eine Weiterentwicklung des bisherigen MMORPGs spätestens nach den Austritten ziemlich schlecht.

Eine harte  Entscheidung

Die Projektleitung von Pentaquin sitzt vor einer schwierigen Entscheidung

Nach langem Überlegen entschied sich die Projektleitung einen neuen Weg einzuschlagen: Das bisherige MMORPG-Konzept wird auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, bleibt jedoch als Langzeitziel prinzipiell erhalten. Das Pentaquin-Team wird sich zunächst kleineren Spieleprojekten widmen, welche mit kleineren Budget und Zeitplan realisiert werden können.

Unsere Lust auf das Entwickeln von Spielen ist ungebrochen.

Mit unseren kleinen Pentaquin-Spielen werden wir mehr Erfahrung sammeln, weitere Entwickler und Unterstützer für unser Projekt begeistern und uns damit Schritt für Schritt unserem ursprünglichen MMORPG-Gedanken annähern.

Fazit – Der weitere  Weg  Pentaquin’s

Pentaquin bleibt als Spieleentwickler-Team bestehen.

Ein MMORPG wird von uns in den nächsten Jahren nicht veröffentlicht werden.

In kleineren Abständen werden stattdessen kleinere Spiele von uns veröffentlicht, die Lore und Ideen des Pentaquin-MMOs aufgreifen.

Welche Spielidee uns vorschwebt und als erstes Pentaquin-Spiel erscheinen wird, erfahrt ihr im nächsten Entwicklerblog. So viel möchten wir allerdings schon mal verraten: Das Spiel wird in der ursprünglich für das MMORPG geschaffenen Pentaquin-Welt spielen.

Wir hoffen, dass ihr uns weiterhin treu bleibt und die Entwicklung des Projektes weiterhin verfolgt, auch wenn das MMORPG nun nicht mehr im Fokus steht sondern erst einmal kleinere Spiele erscheinen werden.

Wie denkt ihr über unseren Kurswechsel? Freut ihr euch auch über kleinere Pentaquin-Spiele? Oder ist alles andere als ein MMORPG für euch uninteressant? Habt ihr vielleicht selbst ein Lieblingsgenre, das ihr euch im Pentaquin-Setting gut vorstellen könnt? Wir sind gespannt! Hinterlasst uns eure Meinung in den Kommentaren!

Euer Pentaquin-Team.

 

6 Antworten

  1. Adrian
    | Antworten

    Freue mich schon!

  2. Neothan
    | Antworten

    So eine Entscheidung braucht erstmal ziemlich Mut und Weitblick die Perspektive zu wechseln, was gerade bei Projekten welche auf Engagement und Vision aufbauen, keine Selbstverständlichkeit ist! Ich finde ihr habt einen konstruktiven und innovativen Ansatz gewählt, die Zukunft des Projekts zu gestalten. Das Besondere daran ist, dass ihr all die Vorarbeiten und das KnowHow dass ihr nun schon habt nicht einfach in die Tonne werfen müsst, sondern sie in die kleineren Spiele integrieren könnt. Macht euch einen Sport daraus, nicht möglichst viele in dasselbe zu stecken, sondern möglichst verschiedene Ansätze zu wählen – die Zusammenführung passiert automatisch, durch eure Zusammenarbeit! Gerade beim Design von kleinen Spielen stelle ich mir vor, dass ihr gewisse Dinge mal aufs Wesentlichste reduziert im wahrsten Sinn des Wortes durchspielen und zuende denken könnt, wozu ihr bis jetzt nicht kommen konntet, weil so viel darum herum erst noch gebaut werden musste.
    Ich wünsche euch als Team für diese Neuausrichtung viel Spass, dass ihr diesen Schritt später einmal nicht bereut, sondern im Rückblick darauf stolz sagen könnt, dass es das Beste war, was ihr in der Situation hättet tun können und es euch unerwartet vorangebracht hat.
    Gruss, Neo

    • Christian Schaal
      | Antworten

      Hallo Neothan,
      freut mich immer wieder, deine konstruktiven Beiträge zu lesen und dich als treuen Pentaquin-Fan zu wissen. Vielen Dank für deine Ratschläge und Glückwünsche!
      Mit den besten Grüßen,
      Christian (Regdarex)

  3. chris
    | Antworten

    Gute Idee. Blizzard hat ja auch nicht mit einem Mmorpg angefangen 😊

    • Christian Schaal
      | Antworten

      Genau, daher wollen wir nun erstmal „kleine Brötchen“ backen, bevor wir uns wieder an größere Projekte wagen. Das MMORPG ist eben die Königsdisziplin in der Spieleentwicklung schlechthin und ist leider durch die im Beitrag genannten Umstände mittlerweile zu unrealistisch für uns geworden.

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